Biografie
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1904 bis 1945
1946 bis 1961
1962 bis 1984
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Geffert, Johannes

Johannes Geffert wurde am 23. Februar 1951 in Bonn als Sohn eines Organisten und Kirchenmusikers geboren und wuchs in den Traditionen dieses Berufes auf. Nach dem Studium der Evangelischen Kirchenmusik an der Kölner Musikhochschule (Orgel bei Prof. Dr. Michael Schneider) setzte er seine Orgelausbildung in England bei Nicolas Kynaston fort. Von 1974 bis 1979 leitete er den Bachverein in Aachen mit dem Kantorenamt an der Annakirche und gründete die „Aachener Bachtage“.



Von 1980 bis 1998 war er als Kirchenmusiker an der traditionsreichen Kreuzkirche in Bonn tätig, wirkte als Organist der Beethovenhalle und unterrichtete an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Seit 1997 ist er Professor für Orgel und Improvisation an der Hochschule für Musik in Köln und leitet die Abteilung evangelische Kirchenmusik.

Künstlerische Vielseitigkeit zeichnet ihn aus und spiegelt sich im Repertoire seiner über 25 LP- und CD-Produktionen. Schwerpunkt ist neben der Orgelmusik Bachs die künstlerische Auseinandersetzung mit der Orgelmusik und den Orgeltranskriptionen des 19. Jahrhunderts. Regelmäßig spielt Johannes Geffert auch zeitgenössische Orgelwerke, so zum Beispiel die deutschen Erstaufführungen der Zyklen „Faust“ und „Hiob“ von Petr Eben. 1991 gründete er die "Johann Christian Bach-Akademie", ein Orchester zur besonderen Pflege frühklassischer Musik auf historischen Instrumenten. Seitdem konzertierte er auch als Liedbegleiter und in kammermusikalischen Ensembles auf verschiedenen Clavierinstrumenten in historischer Aufführungspraxis. Als Solist konzertierte er bei vielen internationalen Orgelfesten in Europa, USA, Südamerika und Japan.

Seit 2003 ist Johannes Geffert Jurymitglied beim Internationalen Orgelwettbewerb um den Hermann-Schroeder-Preis in Trier.

Literaturhinweis

Johannes Geffert, Aufs Pult gelegt: Hermann Schroeder (1904-1984), Die Marianischen Antiphone (1953), in: Musica sacra 135, 2015, 150-153



Ganz, Clemens
Gerharz, Christian