Biografie
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1904 bis 1945
1946 bis 1961
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Bachem, Hans

Hans Bachem, geboren am 2. Januar 1897 in Köln und gestorben am 10.3.1972 ebendort, studierte am Kölner Konservatorium bei Friedrich Wilhelm Franke (Orgel) und Hermann Abendroth (Dirigieren). Er war zunächst Organist in St. Bonifatius in Köln-Nippes und veranstaltete 1921-22 im Kölner Gürzenich eine zyklische Aufführung der Orgelwerke Max Regers. 1923 wurde er Domorganist in Köln und lehrte seit 1925 als Dozent, seit 1928 als Professor an der Kölner Musikhochschule. Im gleichen Jahr wurde er Kustos der großen Klais-Orgel in der Messehalle Köln-Deutz, später auch für die nach seinen Plänen erbaute Konzertorgel im Gürzenich.

Nach dem Krieg wirkte Bachem als Organist an St. Bonifatius und an St. Agnes in Köln und veranstaltete 1956-1965 (nach der Wiedererrichtung des im Krieg zerstörten Gürzenich) die von der Stadt Köln getragenen Orgelkonzerte.

Zu seinen Schülern zählte neben dem späteren Domorganisten Josef Zimmermann auch Hermann Schroeder, der Bachem während des Studiums (1926-1930) regelmäßig an der Kölner Domorgel vertrat. Am 14. Juni 1929 spielte Schroeder im Rahmen eines Konzerts der Orgelklasse Bachem im Gürzenich Händels Orgelkonzert g-Moll. Seine Toccata op. 5a (1930) hat Schroeder dem Lehrer Hans Bachem gewidmet. Bachem setzte sich für die Werke des jungen Komponisten ein und spielte die Toccata und die Fantasie op. 5b bei der 50. Generalversammlung des Allgemeinen Cäcilienvereins der Erzdiözese Köln (1933).

Literaturhinweise

Artikel "Hans Bachem", in: Rheinische Musiker, 6. Folge, herausgegeben von Dietrich Kämper, Beiträge zur rheinischen Musikgeschichte, Heft 80, Köln 1969

Rainer Mohrs, Hermann Schroeder (1904-1984), Beiträge zur rheinischen Musikgeschichte Heft 138, Kassel 1973



Bach, Hans Elmar
Becker, Peter