Biografie
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1904 bis 1945
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Trexler, Georg

Georg Trexler, geb. am 9. 2. 1903 in Pirna, gest. am 15. 12. 1979 in Leipzig, gehörte als Komponist, Hochschullehrer und langjähriger Leiter des Leipziger Propsteichores zu den bedeutenden Figuren der katholischen Kirchenmusik in Ostdeutschland. Er unterrichtete seit 1948 als Professor am Kirchenmusikalischen Institut der Hochschule für Musik in Leipzig und wirkte seit 1946 als Kirchenmusikdirektor der katholischen Propsteigemeinde.
Georg Trexler und Hermann Schroeder waren ähnlichen stilistischen und ästhetischen Prinzipien verpflichtet und setzten sich für eine Erneuerung der katholischen Kirchenmusik im 20. Jahrhundert ein. Sie lernten sich in den 30er Jahren kennen und blieben auch nach dem 2. Weltkrieg in Kontakt, z. B. als Mitglied im "Musikrat" des Allgemeinen deutschen Cäcilienvereins (ACV). Schroeders Motette "Schönster Herr Jesu" (1931) ist "Georg Trexler und seinem Propsteichor in Leipzig freundschaftlichst gewidmet" und 1934 dirigierte Trexler in Anwesenheit von Schroeder und Karl Straube in der Propsteikirche die Leipziger Erstaufführung von Schroeders "Te Deum" op. 16 für gemischten Chor und Orgel. Auch Schroeder schätzte die Musik Trexlers und nahm am 22. Oktober 1971 mit dem Madrigalchor der Staatlichen Hochschule für Musik Köln für den WDR Trexlers Zyklus "Verwandelte Welt, 5 Gesänge für gemischten Chor" auf.

Literaturhinweise

Gernot Maria Grohs, Georg Trexler. Wurzeln, Wirken, Werke, Vermächtnis, Leipzig 2004
Rainer Mohrs, Hermann Schroeder (1904-1984). Leben und Werk unter besonderer Berücksichtigung seiner Klavier- und Kammermusik (= Beiträge zur rheinischen Musikgeschichte Band 138), Kassel 1987



Thellin, Jean-Luc
Trümpler, Johannes