Biografie
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1904 bis 1945
1946 bis 1961
1962 bis 1984
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Rothkopf, Andreas

Andreas Rothkopf, geboren am 10. Oktober 1955 in Dillingen/Saar, begann im Alter von 5 Jahren mit dem Klavierspiel und erhielt den ersten Unterricht erhielt er von seinem Vater. Von 1972 bis 1978 studierte er Kirchenmusik und Musikerziehung an der Musikhochschule in Saarbrücken. Anschließend studierte er als Stipendiat der „Studienstiftung des deutschen Volkes“ an der Kölner Musikhochschule Orgel (bei Prof. Michael Schneider), Klavier (bei Prof. Günter Ludwig) und Dirigieren (bei Prof. Volker Wangenheim). Ergänzende Orgelstudien bei Marie-Claire Alain in Paris schlossen sich an.



Bei bedeutenden nationalen und internationalen Wettbewerben erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen (u.a. 1. Preis beim Deutschen Musikwettbewerb 1979, 1. Preis beim intern. Franz-Liszt-Orgelwettbewerb in Budapest, 1. Preis beim Intern. Orgelwettbewerb in Speyer, Kunstpreis der Stadt Saarbrücken). Als Pianist gewann er 1978 den Wettbewerb der deutschen Hochschulen und wurde 1981 als Kammermusikpartner von Robert Frank (Violine) und Christoph Richter (Cello) in die Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“ aufgenommen.
Nach mehreren Jahren Lehrtätigkeit an der Kölner Musikhochschule wurde er 1986 zum Professor für Orgel an die Hochschule für Musik Saar nach Saarbrücken berufen. Konzertreisen als Organist und Pianist sowie Einladungen als Lehrer und Juror führten ihn bisher durch ganz Europa, Israel, den Vorderen Orient, Südamerika und Japan.

Im Zentrum seines Repertoires, das alle Epochen umfasst, stehen das Orgelwerk Johann Sebastian Bachs und die deutsche romantische Orgelmusik. Zudem hat er als Pianist ein besonderes Interesse für die Kammermusik. Seit Jahren wirkt er regelmäßig bei den Kammerkonzerten des Saarländischen Rundfunks mit. Mehrere CD-Produktionen umfassen Werke von Schumann (Gesamtaufnahme der Orgelwerke), Max Reger, Franz Liszt, Johannes Brahms und Franz Schubert.

2011 ist Andreas Rothkopf Jurymitglied beim Internationalen Orgelwettbewerb um den Hermann-Schroeder-Preis in Trier.


Rosolová, Barbara
Sárosi, Dániel